Europas größte Gaming-Messe hat einmal mehr gezeigt, was in der Branche steckt. Wir waren vor Ort in Köln, haben uns mit der Szene vernetzt, neue Spiele getestet und vor allem eine klare Erkenntnis mitgenommen: Deutschland braucht eine mutigere Games-Politik.

Die diesjährige Gamescom war für uns als Liberale Gaming Allianz ein voller Erfolg und vollgepackt mit wertvollen Eindrücken. Direkt am ersten Messetag wurden wir beim game – Verband der deutschen Games-Branche e.V. herzlich empfangen. Dieser großartige Startschuss bot die perfekte Grundlage, um uns im Anschluss direkt in das Messe-Getümmel zu stürzen.

Politischer Auftakt: Die Politik muss nachziehen

Ein zentraler Programmpunkt war für uns die Teilnahme an der politischen Eröffnung, bei der unter anderem Lars Klingbeil sprach. Wir konnten aus den dortigen Panels und Gesprächen viel guten Input mitnehmen.

Die wichtigste Erkenntnis, die wir aus Köln mitbringen: Es hat sich in den letzten Jahren zwar politisch einiges bewegt, aber das reicht noch nicht. Die Gamescom beweist jedes Jahr aufs Neue, dass sie in der absoluten Weltklasse spielt. Doch um den Standort Deutschland international an der Weltspitze im Bereich Gaming und E-Sports zu etablieren, muss politisch noch massiv nachgelegt werden. Ob bei der Games-Förderung, der digitalen Infrastruktur oder der gesellschaftlichen Anerkennung – die Messe macht vor, wie es geht, und die Politik muss jetzt zwingend nachziehen.

Im direkten Austausch mit der Branche

Neben der großen Politik ging es für uns natürlich auch um das, was die Messe im Kern ausmacht: die Spiele und die Community. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die neuesten Titel anzuzocken und mit den unterschiedlichsten Ausstellern ausgiebig zu fachsimpeln. Besonders spannend waren zudem die tiefgehenden Gespräche mit anderen Verbänden und sogar der Bundeswehr, bei denen deutlich wurde, wie vielseitig die Schnittstellen zwischen Gaming, Gesellschaft und Technologie mittlerweile sind.

Unsere Mission: Mitreden, mitzocken, mitgestalten

Die Tage auf der Gamescom haben unsere Überzeugung einmal mehr gestärkt: Gaming ist längst weit mehr als nur ein reiner Freizeitvertreib. Es ist ein gigantischer Wirtschaftsfaktor, ein prägender Teil unserer modernen Kultur und eben auch ein hochpolitisches Thema.

Als Liberale Gaming Allianz werden wir uns weiterhin genau dafür einsetzen: Wir wollen bei diesen Themen mitreden, wir wollen mitzocken und wir wollen die politischen Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten. Für eine Zukunft, in der Deutschland nicht nur tolle Messen veranstaltet, sondern auch als Entwicklerstandort und Heimat für Gamerinnen und Gamer weltweit an der Spitze steht.